Am 10. April 2013 erschien in der Hildesheimer Allgemeine Zeitung eine Vorankündigung zu unserem Stück

Untermieter in argen Nöten
Kleine Landbühne probt Komödie "Und ewig rauschen die Gelder" / Premiere 19. April
Klein Förste (mll). Der Countdown läuft. Die Mitglieder der kleinen Landbühne proben fast täglich. Denn bis zur Premiere am Freitag den 19. April ist es nicht mehr lange hin. Ab 19 Uhr zeigen die Laienschauspieler im Dorfgemeinschaftshaus von Klein Förste ihr neues Stück: Die Komödie "Und ewig rauschen die Gelder"
Seit Anfang des Jahres studieren sie den Zweiakter von Michael Cooney ein. Bei der ersten Probe im Bühnenbild läuft noch nicht alles rund: kleine Texthänger, nicht präzise Mimik oder falsches Timing. Aber keine Panik. "Durch das fast tägliche Proben festigt sich alles", sagt Heike Decker. Sie trägt Kostüm, Seidentuch und eine runde Brille, mimt in der Komödie eine biedere, etwas dusselige Sozialamt-Mitarbeiterin, die allen Quatsch glaubt, den Ihr Eric Swan auftischt.
Der ist seit zwei Jahren arbeitslos und bringt es einfach nicht übers Herz, dies seiner Frau Linda zu sagen. Der wöchentliche Check vom Sozialamt für seinen früheren Untermieter ist die finanzielle Rettung und der Anfang einer zweiten Karriere als Betrüger. Doch eines Tages steht plötzlich eine unerwartete Außenprüferin vom Sozialamt vor der Tür und stellt Erics Improvisationstalent auf eine harte Probe.
Das rund 2 sündige Stück ist eine Verwechslungs- und Verwandlungskomödie voll von schwarzem Humor und turbulenter Situationskomik. Beim Proben müssen auch die zuschauenden Darsteller oft lachen und schmunzeln. Es ist mittlerweile ihr achtes Stück, das sie auf die Bühne bringen. Die kleine Landbühne, die es seit 2005 gibt, führt jährlich im Wechsel ein Stück für Kinder und eines führ Erwachsene auf – in diesem Jahr sind die Großen an der Reihe.
Doch bis die Zuschauer bei den Theaterabenden in lautes Gelächter ausbrechen und die Hobbyschauspieler mit Szenenapplaus belohnen können, steht für die zwölf Aktiven der kleinen Landbühne noch viel Detailarbeit an. Sie müssen nicht nur hie und das am schauspielerischen Können und an der Perfektion der Abläufe arbeiten, sondern auch dem gebauten Bühnenbild den letzten schliff verpassen – es nimmt laut Heike Decker von Probe zu Probe mehr Gestalt an – sowie Hand bei der Licht- und Tontechnik anlegen.
Um die Kostüme muss sich jeder selbst kümmern, neun Darsteller spielen in der Komödie mit.
Zu erleben sind sie in mehreren Vorstellungen: am Freitag, 19. April, ab 19 Uhr und am Sonntag, 21. April ab 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. An der Schule 3, in Klein Förste. Weitere Aufführungen stehen am 27. April, (19 Uhr) und am Sonntag, 28. April, (15 Uhr) auf dem Programm. Der Eintritt kostet für Erwachsene sechs Euro, Jugendliche zahlen fünf Euro. Interessierte können auch Karten reservieren bei Heike Decker unter Telefon 0 51 27 / 93 16 96 sowie im Internet unter www.kleinelandbuehne.de.


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Am 23. April 2013 schrieb die Hildesheimer Allgemeine Zeitung zu unserer Premiere

Notorischer Lügner im ewigen Geldrausch
Viel britischer Humor und Situationskomik: Kleine Landbühne feiert Premiere mit neuer Komödie
Klein Förste (mll). Ein Sozialbetrüger, der so schamlos lügt, dass es glaubwürdig klingt, eine naive Beamtin, die sich leicht hinters Licht führen lässt, gepaart mit viel britischem Humor und Situationskomik: Die kleine Landbühne hat mit ihrer neuen Komödie „Und ewig rauschen die Gelder“ Premiere gefeiert. Das Publikum sah eine zweistündige, teils aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie. Und es war begeistert.
Ort des Szenariums ist eine Kleinstadt in England. Seit zwei Jahren ist Eric Swan, gespielt von Uwe Gätje, arbeitslos und bringt es einfach nicht über Herz, dies seiner Frau Linda zu sagen. Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für seinem ehemaligen Untermieter, der jetzt in Kanada lebt, ist da eine willkommene Finanzspritze- und der Anfang einer zweiten Karriere als Betrüger.
Eric bringt eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen, indem er Dutzende weitere bedürftiger Hausbewohner erfindet. Er schwindelt sich Alters-, Invaliden-, Unfall-, und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld zusammen. Als dann eines Tages Mrs. Jenkins vom Sozialamt vor der Tür steht, beginnt für Eric ein immer chaotisch werdender Morgen.
Das Stück ist ein einziger Klamauk, den die Hobbydarsteller mit Herzblut spielen, trotz allem Nonsens aber nicht ins Alberne abdriftet. Das Schauspielerteam stürzt sich in Turbulenzen, reagiert auf den Punkt und zeigt eine beachtliche Palette von Körpereinsatz und Komik. Trotz rasant wechselnder Szenen, teils unerwarteter Entwicklungen kann der Zuschauer jede Verwandlung in dem Verwirrspiel nachzuvollziehen. Langweilig wir dem Publikum auf keinem Fall.
Viel Szenenapplaus erntete Uwe Gätje, die für die Rolle des Eric Swan wie geschaffen ist. Überzeugend mimt er den Sozialschmarotzer, der trotz des Betrugs überaus sympathisch erscheint. Herausragend war auch die Leistung von Michael Strobach als ahnungsloser Mitbewohner Norman Basset, der Eric aus der Klemme hilft. Er scheut sich nicht, auf der Bühne entsetzt, wütend und empört zu schreien und lautstark zu schimpfen. Seine Bewegungen und Mimik gaben der chaotischen Situation noch mehr Ausdruck. „Der ist gut“, flüstert sich ein Paar im Zuschauerraum zu.
Auch den anderen Laienschauspielern scheint Ihre Rolle auf den Leib geschneidert: Heike Decker als naive und leicht in die Irre zu führende Sozialamts-Gesandte sowie Andreas Dietrich als Onkel George, der im Krankenhaus arbeitet und Eric mit gefälschten Unterlagen versorgt.
Zweimal ist die Komödie noch zu sehen. Die Vorstellung am Sonnabend, 27. April, ist allerdings schon ausverkauft. Es gibt noch wenige Restkarten für den Sonntag, 28. April. Der Vorhang ab 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus an der Johannesstraße in Klein Förste auf. Karten gibt es im Internet unter www.kleinelandbuehne.de oder unter Telefonnummer 0 51 27 / 93 16 96.


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Artikel aus der Halokaz vom Mai 2013

Kleine Landbühne ganz groß!
Vier grandiose Vorstellungen und viermal voll besetzte Stuhlreihen im Dorfgemeinschaftshaus Klein Förste - das ist die Bilanz der Kleinen Landbühne. Erstmals wurde der Probenraum der Klein Förster Theatergruppe an den letzten beiden Wochenenden im April auch zum Aufführungsort und fand bei den begeisterten Zuschauern regen Zuspruch.

Für die 12 Akteure der Kleinen Landbühne war die Verwechselungs- und Verwandlungskomödie “Und ewig rauschen die Gelder!“ von Michael Cooney , ein großer Erfolg. In der gemütlichen, fast familiären Atmosphäre fühlten sich sowohl die Gäste als auch die Darsteller sehr wohl. So sprang der Funke der turbulenten, mit viel Situationskomik gespickten englischen Komödie schnell auf das Publikum über. Mit Spannung verfolgten die Gäste, ob es dem sympathischen Sozialbetrüger Eric Swan gelingen würde, glaubwürdige Antworten auf die vielen Fragen des Sozialamtes zu finden. Denn Eric war vor 2 Jahren unverschuldet arbeitslos geworden, brachte es jedoch nicht übers Herz, seiner Ehefrau Linda davon zu erzählen. Der wöchentliche Scheck des Sozialamtes für seinen ehemaligen Untermieter, war da eine willkommene Finanzspritze und der Anfang einer zweiten Karriere als Betrüger. Eric erfindet nach und nach zahlreiche weitere Untermieter mit verschiedensten gesundheitlichen Leiden und erschwindelt sich damit ein angenehmes Leben. Als dann plötzlich eine Außendienstmitarbeiterin des Sozialamtes vor der Tür steht, erhält Eric unerwartete und ungewollte Unterstützung von seinem liebenswürdigen, aber etwas naiven Untermieter Norman. Das Publikum konnte den rasant wechselnden Szenen und unerwarteten Entwicklungen gut folgen und antwortete den mit Herzblut spielenden Hobbydarstellern mit vielen Lachern und Szenenapplaus. „Der Ladysitter war ja schon ein Brüller, aber mit diesem Stück habt ihr nochmal einen drauf gelegt!“, das war die einheitliche Meinung der zufriedenen Besucher.
Wegen der großen Nachfrage bemüht sich das Team aus Klein Förste nun um Zusatztermine. Voraussichtlich im Spätherbst wird das erfolgreiche Stück noch einmal zu sehen sein. Aktuelle Bilder und nähere Infos erhalten Sie in Kürze unter www.kleinelandbuehne.de.


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Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 05. November 2013

"Und ewig rauschen die Gelder"
Klein Förste: Kleine Landbühne zeigt drei zusätzliche Aufführungen am kommenden Wochenende
Klein Förste (htw). Viermal volles Haus und ein begeistertes Publikum – das war die Bilanz der turbulenten Verwechslungskomödie „Und ewig rauschen die Gelder“ von Michael Cooney. Zum ersten Mal präsentierte die Kleine Landbühne im Frühjahr das Stück. Schnell war den Laiendarstellern klar: Das Verlangt nach einer Verlängerung.
Nun stehen die Zusatztermine endlich fest: Am kommenden Freitag, 8. November, 19 Uhr, am Sonnabend, 9. November, und Sonntag, 10. November, jeweils um 15 Uhr, öffnet sich der Vorhang erneut im Dorfgemeinschaftshaus Klein Förste neben der Kapelle in der Johannesstraße.
Die witzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie spielt im Wohlfahrtsstaat England. Dort lässt es sich gut leben. Zumindest solange einen der Erfindungsgeist nicht verlässt: Seit zwei Jahren ist Eric Swan (Uwe Gätje) arbeitslos und bringt es einfach nicht übers Herz, dies seiner Frau Linda (Bianca Mund) zu sagen. Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für seinen ehemaligen Untermieter (Michael Strobach) ist da eine willkommene Finanzspritze – und der Anfang einer zweiten Karriere als Betrüger. Eric bringt eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen, indem er Dutzende weitere bedürftiger Hausbewohner erfindet. Swan erschwindelt sich Alters-, Invalide-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranke-, Wohn- und Kindergeld. Bals kennt er sich in seinem System selbst nicht mehr aus und beschließt, seine „Karriere“ zu beenden, bevor der Schwindel auffliegt. Doch plötzlich steht eine Außenprüferin vom Sozialamt (Heike Decker) vor der Tür und stellt Erics Improvisationstalent auf eine harte Probe.
Das gut zweistündige Verwirrspiel voll von schwarzen Humor und turbulenter Situationskomik, schein ununterbrochen außer Kontrolle zu geraten und sorgt am Ende für eine große Überraschung. Mit auf der Bühne dabei sind noch Alexandra Behre von der Führsorge, Marcel Pietsch als Eheberater, Ellen Bode als Chefin des Sozialamtes sowie Stefan Christoph und Werner Zach vom Bestattungsunternehmen. Für Licht-, Ton- und Bühnentechnik zeichnen Andreas Dietrich und Frank Schreier verantwortlich. Als Souffleuse und mehr ist Katja Steinmann im Einsatz.
Für Snacks und Getränke in den Pausen wird gesorgt. An den beiden Nachmittagsterminen wird auch Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten. Da der Andrang zu den Aufführungen groß ist,sollte sich Interessenten im Vorverkauf bei Heike Decker unter Telefon 0 51 27/93 16 96 oder per E-Mail an HDecker@kleinelandbuehne.de melden. Die Karten kosten 6 Euro pro Stück.

 

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