Mausefalle


Quelle: Halokaz 2014 - 2

Kleine Landbühne zeigt "Die Mausefalle"
"Die Mausefalle" ist ein bekannter Klassiker von Agatha Christie. Dieser Krimi wird seit über 60 Jahren im Londoner West End gespielt und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt. Nun holt die kleine Landbühne LaT (steht für Lust auf Theater) dieses Stück nach Klein Förste.
Mollie Ralston (Bianka Mund) hat das alte Haus Monkwell Manor geerbt und eröffnet mit ihrem Ehemann Giles (Stefan Christoph) eine Pension. Bei den Vorbereitungen hören sie im Radio von einem Mord, der in London geschehen ist. Zur Eröffnung haben sich 4 Gäste angesagt, der junge, etwas sonderbare Architekturstudent Christopher Wren (Michael Strobach), die gestrenge altjüngferliche Mrs. Boyle (Ellen Bode), die distanzierte Miss Casewell (Alexandra Behre) und der pensionierte Offizier Major Metcalf (Uwe Gätje). Die geheimnisvolle Mrs. Paravicini (Heike Decker) gerät in der Nacht mit ihrem Auto in eine Schneewehe und findet ebenfalls in der Pension Unterschlupf. Das Wetter verschlechtert sich weiter. Bald sind die Straßen nicht mehr befahrbar und das Haus völlig von der Umwelt abgeschnitten. Mollie Ralston erhält einen Anruf von der Polizei, der den baldigen Polizisten ankündigt, ohne zu erklären, warum. Tatsächlich schlägt sich Sergeant Trotter (Marcel Pietsch) auf Skiern zu den Eingeschlossenen durch. Doch kurz vor seiner Ankunft gibt es auch in der Pension eine Leiche und die Telefonleitung ist gekappt. Sofort ist klar: Der Mörder muss einer von ihnen sein. Jeder verdächtigt jeden. Nichts ist wie es scheint. Und vielleicht müssen noch mehr Menschen sterben. Das Gästehaus wird zur Mausefalle.
Nach den bisherigen Komödien und Kinderstücken stellt der Krimi für die ambitionierten Laienschauspieler eine ganz neue Herausforderung dar, auch wenn das Stück – dank einiger skurriler Charaktere – zusätzlich amüsante Szenen bietet. Technik und Bühnenbau mussten sich ebenfalls einiges einfallen lassen: "Schließlich spielt das Stück in den 50er Jahren und das soll man bereits an der Kulissen und den Requisiten erkennen", verraten fleißige Männer hinter der Bühne, Andreas Dietrich und Frank Schreier.
Die Premiere beginnt am Samstag, den 15.03.2014, um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen finden am 16.03., um 15 Uhr, am 21. Und 22.03., jeweils um 20 Uhr und am 23.03. um 15 Uhr statt. Aufführungsort ist wieder das Dorfgemeinschaftshaus Klein Förste in der Johannesstraße. Die Aufführungsdauer des Krimis beträgt voraussichtlich spannende 2 Stunden. In der 20-minütigen Pause sowie vor und nach der Vorstellung versorgt das Team der kleinen Landbühne die Zuschauer mit Getränken und Snacks. Zu den Nachmittagsterminen wird wie immer selbstgebackener Kuchen angeboten.
Kartenreservierungen sind ab sofort im Internet unter www.kleinelandbuehne.de oder unter der Telefonnummer 05127/931696 möglich. Erwachsene zahlen 7 Euro, Jugendliche 5 Euro.




Quelle: Karsumer Rundschau 26. Februar 2014

Kleine Landbühne probt Krimi-Klassiker von Agatha Christie:
Londoner Pension wird zur Mausefalle
Klein Förste (mll). Die Mitglieder der kleinen Landbühne LaT (LaT steht für Lust auf Theater) haben ein neues Stück einstudiert. Sie haben sich für die Mausefalle von Agatha Christie entschieden. Die Premiere des absoluten Klassikers ist am Samstag den 15. März, ab 20 Uhr.
Seit mehr als 60 Jahren wird der Krimi "die Mausefalle" ununterbrochen fast täglich in London aufgeführt und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt, betont Bianka Mund. Sie gründete 2005 mit Heike Decker und Katja Steinmann die kleine Landbühne. Seit dem zeigt diese Komödien und Kinderstücke. Der Krimi ist für die 15 Mitglieder eine "persönliche Premiere" und gleichzeitig eine Herausforderung. Und da das Publikum von den Darstellern etwas Lustiges gewohnt ist, wollen sie den Krimi etwas amüsanter gestalten. "Bestimmt kann man einzelne Rollen und Situationen überziehen", sagt Decker. "Zwei skurrile Charaktere sind da".
Das Stück spielt in den 50-ger Jahren. In London wird eine Frau ermordet. Der Täter ist flüchtig, die Polizei hat die Fahndung aufgenommen. An diesem Tag eröffnen Mollie und Giles Ralston ihre kleine Pension Monkswell Manor. Sie erwarten ihre ersten Gäste, die bei starken Schneefall nach und nach eintreffen. Unerwartet erschein Sergeant Trotter, um zu ermitteln. Doch plötzlich gibt es auch hier eine Leiche und die Telefonleitung ist gekappt. Bald ist klar: Der Mörder muss einer von ihnen sein. Das Gästehaus wird zur Mausefalle. Jeder verdächtigt jeden. Nichts ist wie es scheint.
Im September entschieden sich die Hobbyschauspieler für diesen Zweiakter, der mit Pause 2 Stunden und 15 Minuten dauert, und begannen die Rollen zu lesen und zu verteilen. So richtig durchstarten konnten sie aber nicht gleich, denn im November zeigten sie vier Mal die englische Verwechslungskomödie "Und ewig rauschen die Gelder". Im Dezember standen zudem Sketsche für die Senioren auf dem Spielplan.
Bei den Kostümen sind alle Hobbyschauspieler gefragt, es muss sich jeder selbst kümmern. Sie nutzen den Vereinsfundus und fragen bei Bekannten nach. Regie führen sie alle gemeinsam.
Weitere Vorstellungen gibt es am Sonntag, 16. Und 23. März, jeweils ab 15 Uhr sowie am Freitag und Samstag, 21. und 22. März ab 20 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 7 Euro, Jugendliche zahlen 5 Euro.
Interessierte können sich Karten reservieren bei Decker unter Telefon (05127) 931696 sowie im Internet unter www. Kleinelandbuehne.de.




Quelle: Hildesheimer allgemeine Zeitung 24. März 2014

Trällert der Mörder das Plumssack-Lied?
Fünf Mal ausverkauft: Kleine Landbühne begeistert mit ihrem "Mausefalle"-Krimi in Klein Förste
Klein Förste (mll). Der schwere Pelzmantelreicht ihr fast bis zum Knöchel. Auf dem Kopf trägt sie die passende Mütze dazu. Beim Make-up hat sie nicht gespart. Der Akzent verrät, dass sie eine Ausländerin ist: Sie – das ist Mrs. Paravicini, eine skurrile, alternde Diva. Die facettenreiche Rolle scheint Heike Decker auf den Leib geschneidert zu sein. Äußert überzeugend mimt sie die geheimnisvolle Dame in der kleinen Pension Monkswell Manor. Diese ist Schauplatz des Krimis nach Agatha Christie, den die Mitglieder der kleinen Landbühne LaT (LaT steht für Lust auf Theater) einstudiert haben. Knapp drei Stunden standen die acht Akteure auf der Bühne im Dorfgemeinschaftshaus Klein Förste – natürlich gab es zwischenzeitlich eine kleine Pause – und zeigten das Stück "Die Mausefalle".
Man mag es kaum glauben, aber seit mehr als 60 Jahren wird dieser Krimi fast täglich in London aufgeführt und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt. Das Stück spielt in den fünfziger Jahren.
In London wird eine Frau ermordet. Der Täter ist flüchtig, doch die Polizei hat die Fahndung aufgenommen. An diesem Tag eröffnen Mollie und Giles Ralston ihre kleine Pension. Sie erwarten ihre ersten Gäste, die bei starken Schneefall nach und nach eintreffen. Unerwartet erschein Sergeant Trotter, um zu ermitteln. Doch plötzlich gibt es hier eine Leiche und die Telefonleitung ist gekappt. Bald ist klar: Das Gästehaus wird eben zur berühmten "Mausefalle". Für die Darsteller der kleinen Landbühne, die sich vor zehn gegründet hat, war es das neunte Stück. Nach Komödien und Kinderstücken erstmals nun ein klassischer Krimi. Da das Publikum von den Darstellern etwas Lustiges gewohnt ist, gestallten sie den Zweiakter etwas amüsanter. Jene Mrs. Paravicini war eine von 2 skurrilen Charakteren – ihre Rolle gibt es im Original gar nicht. Christopher Wren, gespielt von Michael Strobach, war der zweite Garant für Lacher aus dem Publikum. Er gibt vor, ein Architekt zu sein, und wirkt leicht verrückt. In der Pension bekommt er das beste Zimmer, weil ihm das Himmelbett so gefällt. Aus heiterem Himmel singt er das einfache Fangspiel "Der Plumssack geht rum" und als niemand in Reichweite ist, durchstöbert er die Schubladen der Möbel.
"Ihre Frau ist mir sympathisch", sagt Wren zu Giles Ralston und erntet von diesem noch mehr Groll und Antipathie für die Bemerkung, dass englische Ehemänner etwas Rüpelhaftes an sich haben. Die Zuschauer hingegen belohnen den Spieler dafür mit reichlich Lachern. Sie schauten amüsiert dem gut eingestellten, homogenen und spielfreudigen Ensemble zu und sparten nicht Szenenapplaus.
Nicht nur Decker und Strobach bewiesen auf der Bühne ihr schauspielerisches Talent. Mit Überzeugung und großer Spielfreude waren auch die anderen Darsteller in ihre Rollen geschlüpft, die ihnen hervorragend passten.
Das waren Marcel Pietsch als Sergeant Trotter, Alexandra Behre als Miss Casewell sowie Ellen Bode als ergraute Mrs. Boyle, die äußerst unzufrieden ist und über alles und jeden meckert. Uwe Gätje mimt den hilfsbereiten Major Metcalf. Das Ehepaar Ralston spielten Stefan Christoph und Bianka Mund, die sich als Chefin des Ensembles auch um das Organisatorische kümmert.
Ein besonderes Lob verdient ein Mann hinter dem Vorhang – Andreas Dietrich. Er ist nicht nur für die Licht- und Tontechnik zuständig, sondern auch für die Kulisse. Diese war voller Details – sei es das alte Sofa mit passendem Sessel, die schweren Samtvorhänge oder die Beleuchtung aus Großmutters Zeiten. Dies alles holte das London der fünfziger Jahre nach Klein Förste.
Fünf Mal brachten die Laiendarsteller in den vergangenen Tagen die "Mausefalle" auf die Bühne. Alle Vorstellungen waren ausverkauft. Für das nächste Stück will das Ensemble noch eine Aufführung mehr einplanen.




Quelle: Karsumer Rundschau 26. Februar 2014

Krimi in Klein Förste
Kleine Landbühne begeistert ihr Publikum mit Agatha Christies "Mausefalle"
Klein Förste (mll). Ganze vier Wochen wurde das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Klein Förste im März auf eine Zeitreise geschickt. Die Kleine Landbühne baute für ihr Krimistück "Die Mausefalle" die Kulisse im Stil der 50-er Jahre auf. Es wurde tapeziert, schwere Vorhänge aufgehängt sowie antike Möbel und Requisiten organisiert. Sogar das Radio und der Staubsauger stammten aus der Zeit.
Jeder Zuschauer, der den Vorführraum betrat, fühlte sich gleich ins alte England zurückversetzt. Er betrat die gemütliche Lounge der Pension Monkswell Manor. In der einen Bühnenecke brannte ein gemütliches Feuer in einem scheinbar echten Kamin und lud zum Verweilen ein.
Michael Strohbach begrüßte die gespannten Zuschauer, gab einen kleinen Vorgeschmack auf das Stück und warnte das Publikum, niemanden zu vertrauen, noch nicht einmal seinem Sitznachbarn…
Während eines starken Schneesturmes begann nun das "Treiben" in Monkswell Manor. Giles und Mollie Ralston (Stefan Christoph und Bianka Mund) eröffneten ihre kleine Pension und erwarteten die ersten Gäste. Zunächst erschien der etwas verrückte Architekturstudent Christopher Wren (Michael Strohbach), der das Publikum mit Liedern wie "Der Plumpssack geht rum" immer wieder zum Lachen brachte. Es folgten die unzufriedene, ältere Dame Mrs. Boyle (Ellen Bode), der hilfsbereite Major Metcalf (Uwe Gätje im schicken Schottenkostüm) sowie das „Mannsweib“ Mrs. Casewell (Alexandra Behre). Ohne Reservierung stand plötzlich auch noch Mrs. Paravicini (Heike Decker) vor der Tür und bat um eine Übernachtungsmöglichkeit. Sie wirkte geheimnisvoll und undurchsichtig, mit ihrem französischem Akzent, dem schweren Pelzmantel, der Sonnenbrille und der dicken Schminke im Gesicht. Im Radio wurde immer wieder vom einem Mord in London berichtet und dass der Täter noch flüchtig war. Auf einmal klopfte es an der Terrassentür. Der junge Sergeant Trotter (Marcel Pietsch) bahnte sich auf Skiern seinen Weg zur Pension, um in dem Mordfall zu ermitteln. Plötzlich waren auch noch die Telefonleitungen durchgeschnitten und den Gästen wurde schnell klar: Die Pension ist eine Mausefalle. Jeder war verdächtig und die Spannung löste sich erst in der letzten Minute.
Über zwei Stunden zeigten die Laiendarsteller ihr schauspielerisches Können. Jede Rolle war passend besetzt und die Kostüme unterstrichen die einzelnen Charaktere. Die Theaterfreundeaus Klein Förste und Umgebung boten dem Zuschauer auch mit diesem Stück lustige und verrückte Momente, hauptsächlich aber Spannung und viel Stoff zum Nachdenken. In der halbstündigen Pause konnten die Zuschauer mit den Akteuren über den vermutlichen Mörder diskutieren. Viele waren am Ende überrascht von der Auflösung des Falls, aber alle waren sich einig, dass sich der Weg zur Kleinen Landbühne auch diesmal gelohnt hatte. Es gab viel Lob für die einzelnen Darsteller, die mal wieder mit viel Herzblut dabei waren und einige aufgrund der großen Textpassagen sogar über sich hinauswuchsen. Während Katja Steinmann als Souffleuse bei den letzten Proben aus ihrem Textbuch noch öfter vorflüstern musste, konnte auch sie fünf entspannte Aufführungen mitverfolgen. Einen besonderen Applaus hatte sich auch Andreas Dietrich verdient, der sich um den Kulissenbau, Ton-, Licht- und Musikauswahl gekümmert hatte.
Nach fünf ausverkauften Vorstellung und dem tollen Feedback der Gäste resümierte die Theatergruppe: Das Experiment Krimi ist gelungen. Jetzt beginnt für die Hobbyschauspieler eine etwas ruhigere Zeit, in der aber schon ein neues Stück für die nächste Spielsaison ausgesucht wird. "Ich denke, im nächsten Jahr wird es für das Publikum wieder etwas mehr zu lachen geben" verrät Bianka Mund mir zum Schluss. Sie kümmert sich als "Chefin" der Gruppe auch um alles Organisatorische.

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